Verlust und Sehnsucht

Verlust und Sehnsucht

Ich wusste, dass es ein Fehler war, dich zu verlassen. Nie im Leben hätte ich geahnt, dass es mir danach so dreckig gehen würde.
Die ganze Nacht hatte ich die Entscheidung vor mir her geschoben. Die Gewissensbisse hatten mich stundenlang geplagt. Aber es musste sein. So konnte es unmöglich weiter gehen mit uns beiden.
Die Zeit mit dir war schön gewesen. Gar kein Zweifel. Aber wir wussten von Anfang an, dass es nicht von Dauer sein konnte. Und doch – wir wollten es.
Doch dann war er da. Der Tag, der kommen musste. Heute Morgen musste ich dann den ersten Schritt vom Ende gehen. Es zerriss mir das Herz. Es drehte mir den Magen um. Aber ich habe dich verlassen.
Und nun sitze ich hier mit dicken Augenringen und einer Sehnsucht, die größer nicht sein könnte. Aber es durfte so nicht weiter gehen. Die Konsequenzen wären zu groß gewesen.
Ach, wie ich dich vermisse, mein großes, warmes Bett. Irgendwann ist jeder Urlaub mal vorbei. Aber heute Abend komm ich wieder zu dir zurück.

(c) 2015, Marco Wittler

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